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31 – Neuseeland (Interview mit David Mehner)

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31 – Neuseeland (Interview mit David Mehner)

In der heutigen Sendung habe ich ein recht langes Interview mit meinem guten Freund, David Mehner geführt. Er war 9 Monate in Neuseeland und hat dort eine Menge erlebt. In einer Sprachnachricht an mich hat er nochmal teile des Interviews zusammengefasst. Der nachfolgende Text entsrpingt also seiner Sicht. An den Beitrag habe ich ein paar Bilder von seiner Reise angehängt. Sie zeigen die Schönheit Neuseelands in all ihren Facetten.

„Hallo, ich bin David, Lehramtsstudent an der Universität in Leipzig für Englisch und Sport und ich habe letztes Jahr etwas Krasses gemacht – für die einen ist es vielleicht etwas krasser, für die anderen weniger. Ich habe relativ kurzfristig den Entschluss gefasst nach Neuseeland zu gehen. Ich habe mich um fast nichts gekümmert, außer Flug und Visum und dann war ich auf einmal am anderen Ende der Welt ohne Vorbereitung, ohne sonst etwas. Ich habe mir vorgenommen ein halbes, bis ein ganzes Jahr ein klassisches „work and travel“ zu machen. Das besondere für mich ist halt, dass ich bin mitten im Studium bin. Gedacht war, dass ich damit mein Einglisch aufbessere, letztendlich hat es sich aber wie 9 Monate Urlaub angefühlt. Auf jeden Fall war es extrem schön! Ich habe so viel erlebt – die Landschaft in Neuseeland ist absolut genial, ich denke jeder hat da schon einige Bilder gesehen, oder Dokumentationen im Fernsehen. Ich glaube jeder hat in etwa ein Bild im Kopf, wie er sich Neuseeland vorstellt, denn nicht ohne Grund ist es eines der absoluten Sehnsuchtsziele für viele Deutsche, wobei allerdings wenige im ihrem Leben wirklich die Gelegenheit haben, dieses Land zu bereisen – und ich hatte gleich 9 Monate Zeit, was überragend schön war. Es hat mich unter dem Strich absolut nicht enttäuscht. Die Leute sind beeindruckend: Extrem gastfreundlich, offen und hilfsbereit. Ich habe es mehrmals auf der Straße erlebt, dass mich die Leute angesprochen haben, ob ich nicht mit zu ihnen kommen will, eine Nacht bei ihnen übernachten möchte, wo ein Bett, warme Dusche und Essen kostenlos auf mich warteten. Ich finde das unglaublich. Ich habe da viele Geschichten erlebt und das hat mich auch sehr geprägt. Diese neuseeländische Mentalität wird mich in den nächsten Jahren noch begleiten, denn es ist so ein großer Unterschied zu dieser deutschen Hochleistungs-Mentalität und es war sehr schön ein solches Kontrastprogramm zu sehen. Zu alledem muss ich sagen, ich habe Neuseeland nicht wie ein klassischer Backpacker bereist, sondern ich habe mir in Neuseeland am Anfang meiner Reise ein Rad gekauft und mich dazu entschieden das Land mit dem Rad zu bereisen. Das ist natürlich sehr hart, da Neuseeland zum einen sehr hügelig ist, es gab unzählige Höhenmeter zu bewältigen und zum anderen ist das Wetter sehr launisch und wechselhaft, sodass man auch oft mal mit starkem Wind, Regen, Hagel, Schnee und sogar Zyklonen rechnen muss. Meines erachtens nach, ist das Rad dennoch die beste Möglichkeit, ein Land und seine Leute richtig kennen zu lernen, denn man reist in einem Tempo, was einem genug Zeit bietet, die Landschaft mit den Augen aufzusaugen. Wenn man mit dem Auto oder Bus fährt (wie es die meisten machen) – Ist natürlich auch toll – aber mit dem Fahrrad nimmt man wesentlich mehr Details wahr, die sonst auf der Strecke bleiben würden. Ich habe solche Radtouren bisher schon mehrfach in Europa gestartet, aber in Neuseeland, am anderen Ende der Welt, hat sich das gerade noch einmal angeboten, besonders wegen der schönen Landschaft. – Und ich habe es durchgezogen! Unterm Strich bin ich über 5.000 Kilometer gefahren, es sind über 80.000 Bilder entstanden und ich habe super schöne Geschichten dort erlebt.“

David plant für Ende Juni eine Multimedia-Show zu veranstalten, wo er Bilder, Musik aber auch einige unglaubliche Geschichten von Neuseeland berichten wird. Genaue Infos dazu werden wir über die Social-Media Kanäle von mooswitz.rocks, Radio UNiCC, sowie über David’s Facebook und Instagram-Profil verbreiten. Der Eintritt wird kostenlos sein, wer also interesse hat, sollte sich die Zeit nehmen und die Show besuchen.

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